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Mit Maßen · PDF und Word

Absender und Empfänger wer im Briefkopf wohin gehört

Im Briefkopf steht der Absender oben und klein gesetzt, die Empfängeranschrift folgt darunter in bis zu sechs Zeilen. Diese Reihenfolge ist keine Konvention, sondern die Bedingung dafür, dass die Anschrift im Sichtfenster des Umschlags erscheint.

Aktualisiert am

Absender und Empfänger

Zum Ausfüllen

Briefkopf mit markierten Zonen als PDF und Word

Eine Vorlage, in der Absenderzeile, Vermerkzone und Anschriftenzone eingezeichnet sind. So ist auf einen Blick zu sehen, welche Angabe in welche Zeile gehört.

Keine Anmeldung, kein Wasserzeichen.

Format
DIN A4, Form B
Zonen
Alle elf Zeilen markiert

Das Anschriftfeld

Elf Zeilen, drei Zonen

Das Anschriftfeld der DIN 5008 hat elf Zeilen. Sie verteilen sich auf drei Zonen mit unterschiedlicher Aufgabe — und nur die letzte enthält die eigentliche Adresse.

1 Zeile

  • Rücksendeangabe — Der Absender, klein gesetzt — die oberste Zeile des Feldes

4 Zeilen

  • Zusatz- und Vermerkzone — Einschreiben, Nicht nachsenden, Persönlich

6 Zeilen

  • Anschriftenzone — Name, Straße, Postleitzahl und Ort des Empfängers

Alle Zeilen ansehen: 3

Nicht jede Zeile muss belegt sein. Leere Zeilen bleiben leer, sie werden nicht aufgefüllt.

Die Positionen

Welche Angabe in welche Zeile

Abstände von der oberen Blattkante, gemessen nach Form B — dem heutigen Standard.

Welche Angabe in welche Zeile
Angabe Position Abstand von oben
AbsenderOberste Zeile des Anschriftfeldes45,0 mm
Zusatz- und VermerkeVier Zeilen darunterbis 59,2 mm
EmpfängernameErste Anschriftzeile63,5 mm
Straße und HausnummerZweite bis vierte Anschriftzeiledarunter
Postleitzahl und OrtLetzte belegte Anschriftzeiledarunter
Ort und DatumRechtsbündig, oberhalb des Betreffsnach dem Anschriftfeld

Bei Form A rückt das gesamte Feld um 1,8 cm nach oben: der Absender steht dann bei 27,0 mm, die erste Anschriftzeile bei 46,6 mm.

Sonderfälle

Wenn es nicht der Standardbrief ist

Drei Situationen ändern etwas an der Anordnung — oder scheinen es zu tun.

  • 1

    Der Fensterumschlag

    Beim Fensterumschlag ist die Position nicht Geschmackssache: die Anschriftenzone muss exakt hinter dem Sichtfenster liegen. Wer die Ränder der Form B einhält, trifft das Fenster ohne Nachmessen. Verschiebt sich der Text nach oben, verschwindet die Adresse hinter dem Papier.

    • Der häufigste Auslöser ist ein zu kleiner oberer Rand.
    • Falzmarken helfen, das Blatt an der richtigen Stelle zu knicken.
  • 2

    Absender auf der Rückseite

    Der Absender darf auch auf der Rückseite des Umschlags stehen. Auf dem Briefbogen selbst bleibt er jedoch oben im Anschriftfeld, denn dort erwartet ihn der Empfänger — und bei einem Fensterumschlag ist er dann ohnehin sichtbar.

    • Bei einem Fensterumschlag entfällt die Angabe auf dem Umschlag.
  • 3

    Großbrief und A4-Umschlag

    Bei einem Großbrief wird das Blatt nicht gefaltet, das Anschriftfeld sitzt also anders zum Fenster. Die Reihenfolge der Angaben bleibt identisch; nur die Falzmarken werden gegenstandslos.

    • Ohne Faltung entscheidet allein die Fensterlage des Umschlags.

Verwandte Themen

Vom Briefkopf zum Brief

Die Adressen stehen — es fehlt der Inhalt.

Häufige Fragen zu Absender und Empfänger

Was beim Beschriften des Briefkopfs am häufigsten gefragt wird.

Wo stehen Absender und Empfänger auf dem Brief?

Der Absender steht in der obersten Zeile des Anschriftfeldes, die Empfängeranschrift darunter ab der ersten Anschriftzeile. Beide stehen linksbündig und im selben Feld, damit sie im Fensterumschlag sichtbar bleiben.

Wie schreibt man Absender und Empfänger richtig?

Der Absender wird einzeilig und verkleinert gesetzt, meist mit Kommas zwischen Name, Straße und Ort. Die Empfängeranschrift steht mehrzeilig und ohne Leerzeile zwischen Name, Straße und Ort.

Darf der Absender auf die Rückseite des Umschlags?

Die Post stellt einen Brief auch mit rückseitigem Absender zu. Bei einem Fensterumschlag gehört der Absender jedoch nach vorn, weil das Fenster sonst eine Anschrift ohne Rücksendeangabe zeigt.

Zu Händen

Wohin „zu Händen" gehört und wie es geschrieben wird

Der Zusatz richtet den Brief an eine bestimmte Person innerhalb eines Unternehmens oder einer Behörde. Er gehört in die Zusatz- und Vermerkzone, nicht in die Anschriftenzone.

Wohin gehört der Zusatz „zu Händen" im Anschriftenfeld?

Der Zusatz steht in der Zusatz- und Vermerkzone, also in den vier Zeilen über der eigentlichen Empfängeranschrift. Er ersetzt nicht die Firmenzeile, sondern ergänzt sie um die Person, die den Brief erhalten soll.

Unter dem Zusatz folgt die Anschriftenzone mit Firma, Straße und Ort.

Welche Schreibweise ist korrekt — z. Hd., z.Hd. oder zu Händen?

Ausgeschrieben ist die sicherste Form. Bei der Abkürzung gehört nach DIN 5008 ein Leerzeichen zwischen die Bestandteile, also „z. Hd." und nicht „z.Hd.". Dieselbe Regel gilt für andere Abkürzungen aus mehreren Teilen.

Im Zweifel ausschreiben — die Norm verlangt die Abkürzung nicht.

Wann ist der Zusatz überflüssig?

Steht die Person in der ersten Zeile der Anschrift, braucht es keinen Zusatz. Er ist dann doppelt und kostet eine Zeile der Zusatz- und Vermerkzone, die für Vermerke wie „Einschreiben" gebraucht wird.

Eine Angabe pro Zeile, und keine Angabe zweimal.