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Treppenhausreinigung wann Mieter putzen müssen

Eine Pflicht zur Treppenhausreinigung besteht nur, wenn der Mietvertrag sie wirksam auf die Mieter überträgt. Ohne eine solche Klausel bleibt die Reinigung Sache des Vermieters. Liegt sie vor und wird nicht geputzt, fordern Sie die Erfüllung schriftlich ein — mit Bezug auf die Klausel und mit einer Frist.

Aktualisiert am

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Musterbrief zur Treppenhausreinigung erstellen

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Umfang

Welche Arbeiten die Kehrwoche umfasst

Verlangt werden können nur die üblichen Arbeiten — und auch die nur, wenn der Mietvertrag sie überträgt.

Welche Arbeiten die Kehrwoche umfasst
Arbeit Geschuldet? Hinweis
Kehren und Wischen der TreppenJaKern der üblichen Reinigungspflicht
Flur und EingangsbereichJaGehört zu den Gemeinschaftsflächen
Fenster im TreppenhausMeist jaIn üblichem Turnus, nicht wöchentlich
GrundreinigungNeinGeht über die üblichen Arbeiten hinaus
Arbeiten mit FachgerätNeinSache des Vermieters oder einer Firma

Ohne wirksame Klausel im Mietvertrag oder in der einbezogenen Hausordnung besteht überhaupt keine Reinigungspflicht des Mieters.

Rechtslage

Wann die Reinigungspflicht überhaupt gilt

Anders als beim Lärm gibt es hier kein Gesetz, auf das Sie sich berufen können. Alles hängt am Vertrag.

  • 1

    Ohne Klausel im Mietvertrag besteht keine Pflicht

    Die Reinigung der Gemeinschaftsflächen ist Sache des Vermieters. Er kann sie über eine wirksame Klausel im Mietvertrag oder über die einbezogene Hausordnung auf die Mieter übertragen — fehlt diese Übertragung, lässt sich die Kehrwoche nicht einfordern.

    • Prüfen Sie zuerst Mietvertrag und Hausordnung, bevor Sie schreiben.
  • 2

    Geschuldet sind die üblichen Arbeiten

    Verlangt werden können Kehren und Wischen der Gemeinschaftsflächen im üblichen Umfang. Eine Grundreinigung oder Arbeiten, die Fachgerät erfordern, gehören nicht dazu.

    • Kehren und Wischen, keine Grundreinigung.
  • 3

    An den Nachbarn oder an den Vermieter?

    Schreiben Sie zuerst dem Nachbarn, wenn Sie ein gutes Verhältnis erhalten wollen. Bleibt es folgenlos, ist der Vermieter der richtige Adressat: Ihm gegenüber besteht die Pflicht, für die Einhaltung der Hausordnung zu sorgen.

    • Zuerst der Nachbar, danach der Vermieter.
  • 4

    Ersatzvornahme nur über den Vermieter

    Eine Firma auf Kosten des säumigen Nachbarn zu beauftragen, steht Ihnen nicht zu. Diesen Weg kann nur der Vermieter gehen, und auch er nur, wenn der Mietvertrag es ausdrücklich vorsieht.

    • Nur zulässig, wenn der Mietvertrag es vorsieht.
  • 5

    Ton entscheidet mehr als anderswo

    Sie begegnen diesem Nachbarn täglich im Hausflur. Ein sachlicher Hinweis mit konkretem Termin wirkt hier besser als jede Rechtsbelehrung.

    • Sie begegnen dieser Person täglich im Hausflur.